Die Kraterkelle ist eine dreieckige Kelle zum Abkratzen von Vulkangestein, die ursprünglich zum Salzgewinn in Salzstöcken verwendet wurde. Der Naturforscher und Begründer der empirischen Geografie, Alexander von Humboldt, machte sie bekannt. Bevor er zu seinen Forschungsreisen aufbrach, war er in Preussen Bergwerksinspektor und später führte er die Kraterkelle stets mit sich. Gerüchte, nach denen er auch der Erfinder dieses Werkzeuges ist, konnten nicht bestätigt werden. Viel eher gilt die Annahme als gesichert, dass einer seiner Begleiter die Kelle erstmals zum Einsammeln von Vulkangestein nutzte.
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