Rechts und Rot

Der Trend, unter roten Fahnen rechte Politik machen zu wollen, scheint sich fortzusetzen. In seinem kurzen Rachefeldzug hatte Müntefering – nach Schrödermanier – genau die richtigen Giftspritzen gesetzt um seinen Widersacher Beck von der Parteispitze zu kratzen.

Jetzt sind die assozialdemokraten; die Seeheimer wieder am Ruder. Der Deutsche, der sich nach Pomp und Fahnen sehnt, nicht nach ruhig besonnener Politik im Hintergrund, wird den Kriegsverbrecher Steinmeier fleissig wählen. Seine Sehnsucht nach Blendern wird gestillt, doch langfristig bedeutet es das Ende der SPD.

Die SPD wirft, als hätte sie nichts aus ihrer schlimmsten Zeit nach dem 3. Reich, der Schröderzeit gelernt, ihren Sozialismus endgültig über Bord und damit ihre Existenzberechtigung. Die Linkspartei wird sich dadurch dauerhaft etablieren. Die SPD kann nur gerettet werden, wenn sie Stammwähler der CDU bekommt – was möglich wäre, denn sie ist inzwischen rechter als die CSU.

Bleibt zu hoffen, dass Nahles oder Lafontaine sich noch soweit durchsetzen, dass die Agenda endlich nachgebessert wird, sonst bringt die „Sozialdemokratie“ nicht nur sich selbst, sondern das ganze Land in ernsthafte Gefahr!

Zum Thema siehe auch: Wasch dich und rasier dich – Hallo Unterschicht, Ade SPD

Eine Antwort schreiben