Weg mit dem Müll! Weg mit Prodi!

Tönt es derzeit aus italienischen Gassen! Wo noch vor eineinhalb Jahren die Squadra Azzura bejubelt wurde, wird mal wieder geschimpft.

Es ist die 61. Regierung Italiens nach Mussolini und bereits die zweite Prodi-Regierung, die gerade ihrem Ende entgegenrennt (vgl: Deutschland hat derzeit den achten Bundeskanzler und das 21. Kabinett). Das ganze Schauspiel erinnert an bananenrepublikanische Verhältnisse oder an die Zeit vor 1933: Kommunisten, Nationale und Liberale sind in bald regelmäßigen Abständen Aufgeschreckt und veranstalten Rambazamba auf den Straßen.

Wo drückt Europas Stiefel diesmal? Sind die Kassen noch leer, weil die FIFA-Schieris zu teuer waren?

Wie auch immer, der Italiener, der so politisch ist wie mein blauer Toaster, braucht einen starken Mann der ihm sagt was zu tun ist. Prodi ist das definitiv nicht. Die Regierung selbst zu stellen ist viel billiger als dauernd alle Behörden schmieren zu müssen – weiß die Cosa Nostra. Drum steht auch Silvio Berlusconi ante portas, bereit den Sauladen in Bälde wieder zu übernehmen.

Unbedingt sehenswert: der Flashfilm von Bruno Bozzetto vergleicht den Italiener mit dem gemeinen Europäer.

Eine Antwort

  1. so isses richtig! Berlusconi wird den laden schon wieder schmeissen und sich dazu seinen passenden nachfolger schmieden.

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